(24.06.) Mit einer zweiten Sonderfahrt von Politikern der Linken aus dem Deutschen Bundestag und den Landtagen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, gestartet im brandenburgischen Meyenburg (Prignitz) über Karow nach Neustrelitz, sollte erneut auf den Erhalt der Südbahn und Kleinseenbahn (Mecklenburgische Seenplatte) sowie die Reaktivierung von Streckenabschnitten aufmerksam gemacht werden. Im Focus der Teilnehmer stand die Thematisierung einer notwendigen länderübergreifenden touristischen und wirtschaftlichen Nutzung. Die sogenannte Verkehrswende sei nur mit der Stärkung der Schiene ökologisch und ökonomisch realisierbar. Noch ist der Bahnverkehr in den Teilabschnitten der Kleinseenplatte sowie der Saisonverkehr der Südbahn bis zum Jahr 2027 gesichert. Für Planungssicherheit des Streckenbetreibers Deutsche Eisenbahn Service AG (DESAG) mit Sitz in Putlitz, über das Jahr 2027 hinaus, wäre eine baldige Entscheidung der Verantwortlichen in Land, Kreis und Kommunen über vernünftige, regelmäßige und tägliche Verkehrsangebote vonnöten.

Für die Fahrt am 24. Juni von Meyenburg über Ganzlin, Plau am See, Karow, Malchow, Waren (Müritz) nach Neustrelitz wurde der Museumstriebwagen 172 001 / 601 der HBN gechartert.

(24.06.21) Sonderfahrt zum Erhalt der Südbahn

"...Wir machten heute mobil für eine länderübergreifende Regionalbahnlinie von Neustadt (Dosse) über Meyenburg und Karow bis Waren sowie die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken in der Region..." ---> Quelle: Linksfraktion MV

(11.12.20) Die Kleinseenbahn (Neustrelitz - Mirow) und das Teilstück der Südbahn (Waren - Malchow) gehen wieder zurück in die Trägerschaft und Obhut der Landesregierung. Wie jetzt im Kreistag der Mecklenburgischen Seenplatte bekannt wurde, hat sich die Landesregierung letztlich nicht dazu bereit erklärt, der Kreisverwaltung die künftig aufkommende Finanzierungslücke von 2,1 Millionen Euro zu erstatten. An diese Bedingung hatte der Landkreis zuletzt die Fortführung der eigenen Trägerschaft geknüpft. Die Rückübertragung soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 erfolgen. Das MInisterium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat zugesichert, den Betrieb der beiden Strecken mindestens bis ins Jahr 2027 zu garantieren. ...

Nach Aussagen des zuständigen Amtsleiters in der Kreisverwaltung, Dirk Rautmann, sind die Fahrgastzahlen von anfänglichen 39 000 auf 53 453 im Jahr 2019 geklettert. Erst in Zeiten der Corona-Pandemie hätten sich diese wieder halbiert.

Der Landkreis hatte die Trägerschaft der Bahnen vor Jahren übernommen, weil das Land sie als ursprünglich Verantwortlicher schließen wollte. Als Übergangslösung reichte die Landesregierung die nötigen Gelder an den Landkreis weiter. Nun erklärte sich die Landesregierung allerdings bereit, die Strecken in ihre Obhut zurückzunehmen.

Quelle: Auszüge aus dem Artikel der Strelitzer Zeitung (Nordkurier) "Seenplatte-Bahnen gehen zurück ans Land" vom 11.12.20. Autor: Robin Peters

Könnte in Zukunft ein Wasserstoff-Zug auf der Kleinseenbahn verkehren? Zum Artikel der Online-Ausgabe der Strelitzer Zeitung (Nordkurier, 05.12.19)---> Klick Bild

(05.12.19) Zukunftsvisionen für die Kleinseenbahn.....Bislang sei es lediglich dem Eisenbahn-Enthusiasmus des Firmengründers des Hans-Mutterkonzerns, der Deutschen Eisenbahn Service AG (DES AG), zu verdanken, dass die Kleinseenbahn weiterrollt. „Kaufmännisch hat die Strecke für uns zurzeit keinen Sinn. Wir müssen zumindest dahinkommen, dass wir kostendeckend fahren“, erklärte Ralf Böhme, Geschäftsführer der Hanseatischen Eisenbahngesellschaft. Dennoch hält er solche Strecken wie die nach Mirow für einen „Goldschatz“.....

Strecke in der Prignitz als „Reallabor”

DES Ag und Hans wollen zudem alternative Antriebsformen für die Schiene im ländlichen Raum erproben. So hat der Konzern gerade erst vom Bund finanzielle Hilfen zugesichert bekommen, um in der Prignitz einen mit Wasserstoff betriebenen Bahnbetrieb zu entwickeln. Der Wasserstoff wird dabei über regional erzeugte erneuerbare Energien gewonnen. „Wir können die Strecke in der Prignitz als Reallabor nutzen, da es dort tatsächlich schon eine Wasserstoffanlage direkt an der Schiene gibt. Das ist deutschlandweit einzigartig“, so Böhme. Bei Erfolg könne der Test durchaus auch ein Modell für die nicht elektrifizierten Regionalverbindungen in Mecklenburg sein.....

-----> Klick Bild, zum vollständigen Artikel der Strelitzer Zeitung

(20.11.19) Am 20. November vermeldete die Strelitzer Zeitung (Nordkurier) auf ihrer Titelseite, dass die Stadt Wittstock (Land Brandenburg) die Bahnstrecke von Wittstock/Dosse nach Mirow von der RegioInfra GmbH für einen Zeitraum von 99 Jahren gepachtet hat, um die Idee von einem Radweg (Wittstock - Tourismusregion Müritz/Kleinseenplatte) auf der ehemaligen Bahntrasse umzusetzen. Bereits 2021/22 könnte mit der Verwirklichung einer  bereits sechs Jahre alten Idee, einer multifunktionalen Verbindung mit gleichzeitiger Nutzung durch Radfahrer, Skater und kleinen Elektrobussen, begonnen werden.

(03.02.19) Die Bahnstrecke zwischen Wittstock und Mirow könnte wiederbelebt werden. Die Strecke ist in der "Reaktivierungsliste" enthalten, die der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) im Auftrag der Bundesregierung erstellt hat.

Quelle: Märkische Allgemeine vom 04.02.. Klick Bild ----> Link zum Onlineangebot der Zeitung.

Quelle: Strelitzer Zeitung (Nordkurier) vom 6. Januar 2018
Quelle: Strelitzer Zeitung (Nordkurier) vom 16.06.16, Leserbrief
Aufbau des Haltepunktes "Bürgersee" im Jahre 2008 Foto: Hafenbahnverein
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